In Bali hab ich Besuch bekommen- von Chrisi 🙂

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Nach Ihrer 22 stündigen Anreise hab ich sie in unserem traumhaften Hotel emfpangen. Wir haben uns eine Suite mit ziemlich coolen Pool in Sanur genommen.

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Dann sind wir an den Sanur Beach gegangen, da war aber grad Ebbe, also eher nur ein wenig plantschen. Wir hatten beide schon ein wenig Angst, dass wir im Partygetümmel landen, da ja grad Hauptsaison ist, aber wie immer haben wir den perfekten Ort ausgewählt! Echt nett hier und ganz nach unserem Geschmack- sehr ruhig.

Am nächsten Tag haben wir uns- mutige Mädels wie wir sind- ein Moped ins Hotel bringen lassen. Im Reiseführer wird vor dem Verkehr hier gewarnt weil hier ca. 10.000.000 Mopeds herumfahren und Regeln nur als Empfehlungen gelten an die sich niemand hält. Auch vor der Polizei wird gewarnt- man sollte nicht zu viel Geld mithaben, dass sie einem abknöpfen können 🙂 …Nach ca. 15 km hatten wir dann unsere erste Polizeikontrolle :-)… sie wollten aber nur meinen internationalen Führerschein sehen und uns nicht ausrauben! Vorsichtshalber haben wir aber trotzdem nur wenig Geld mitgenommen, und es in verschiedenen Verstecken platziert 🙂 wir waren froh, dass wir selber wieder alles gefunden haben! Hier wenig Geld mitzunehmen ist auch eher schwierig, weil 100.000 indonesische Rupien ca. 7. Euro sind. Vollgetankt haben wir um 15.000 Rupien also ca. 1 Euro. Wir sind hier quasi Millionäre- auch mal nett, aber wir können noch nicht recht damit umgehen- manchmal steigt es uns ein wenig zu Kopf und wir gehen teuer essen- um 17 Euro, oder Chrisi probiert diesen sauteuren Kaffee den die Luwak- Katze zuerst frisst, und dann scheißt 😉

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Am 2 Tag haben wir den Padang Padang Beach im Süden angesteuert, und siehe da- wir sind ohne Umwege dort gelandet. Bei diesem Strand zahlt man Eintritt- ganze 10.000 Rupien pro Person 🙂 aber der Strand war es wert. Wir mussten durch eine schmale Felsritze hinunter gehen und ein echt cooler Strand erwartete uns. Da es hier richtig coole Wellen gibt, waren auch ein paar Surfer unterwegs und ein paar kleine bunte Fische haben wir beim Schnorcheln auch gesehen.

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Dann sind wir zu Fuß weiter und haben den idealen Strand für uns gefunden- wir waren fast alleine!

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Danach sind wir weiter zum Uluwatu Tempel gefahren- ein wunderschöner Tempel, der sich direkt auf einer Felsklippe befindet. Wir sind fast aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Leider ist das Innere des Tempels nur für Balinesen zugänglich, aber das riesengroße Areal rundherum ist extrem schön! Dort haben wir uns mit ganz vielen anderen Mensch und auch Affen (und manchen die beides sind 😉 ) den Sonnenuntergang angesehen. Der Hammer!

Tags darauf haben wir uns einen Fahrer ins Hotel kommen lassen- was sich jetzt vielleicht ein wenig dekadent anhören mag- hier aber sehr üblich ist. Start unserer Tour war Batubalan- dort haben wir uns einen traditionellen balinesischen Tanz in 7 Akten angesehen- sehr interessant.

Dann sind wir weiter zum Tegenungan Waterfall, der ist richtig cool! Er hat 3 Etagen die man besichtigen kann, oben und unten kann man baden gehen, und in der Mitte kann man sich direkt neben die Wasserfluten stellen.

Als nächstes waren wir auf einer Kaffeeplantage und haben dort eine Führung bekommen und die nette Atmosphäre genossen.

Danach gings zum Gunung Batur, das ist einer der Vulkane hier. Der größte See Balis, der Danau Batur, liegt direkt neben dem Vulkan und bietet einen wunderschönen Ausblick.

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Nach dem Vulkan haben wir uns die Reisterassen in Tegallalang angesehen, die leider momentan leer sind, weil sie gerade abgeerntet wurden- was ca. alle 3,5 Monate gemacht wird.

Und als letzte Station haben wir uns an diesem Tag in Ubud den Monkey Forest angesehen- der ist wunderschön!! Ein Affe hat sich an meinen Rock festgehalten und hat nicht mehr losgelassen ( nicht das erste unmoralische Angebot auf meiner Reise, aber mit Abstand das dreisteste 😉 )

Nachdem wir weiterhin mobil sein wollten haben wir uns am nächsten Tag wieder ein Moped ins Hotel bringen lassen- diesmal haben wir es gleich für 2 Tage genommen. Als erstes ging es Richtung Osten, zum Goa Lawah Temple. Dort angekommen ist gleich an Mann zu Chrisi gegangen und hat gesagt, dass sie nicht in den Tempel gehen darf- wegen Tempelregel Nr. 2. Wir haben völlig entgeistern dreingeschaut, und uns mal die Regel-Tafel angesehen. Bei Regel Nr. 2 stand: Woman on period is strictly forbidden to enter the temple… Keine Ahnung woran der das gemerkt hat, aber wir fanden das extrem schräg!! Naja ich bin dann alleine in den Tempel rein- bekleidet mit einem Sarong, ein Tuch, das man sich um die Hüften bindet, und von jedem der den Tempel betritt getragen werden muss…

Gleich gegenüber war dann der Black Sand Beach- völlig schwarzer Sand, und riesengroße Wellen- daher nur zum Ansehen, und nicht zum Baden…

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Nach dem Black Sand Beach sind wir dann gleich weiter zum White Sand Beach- man sieht- die Namensgebung der Strände hier beschränkt sich auf die Farbe des Sandes 🙂 . Hier haben wir uns dann aber in die Fluten gestürzt- im wahrsten Sinne des Wortes- die Wellen waren manchmal ein wenig beängstigend, aber der Strand war wunderschön…

Danach haben wir uns noch den Blue Lagoon Beach angesehen- und zu unserer Überraschung war der Sand nicht blau ;-)!!…

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Am folgenden Tag ging es dann in den Westen scheißdrawig wie wir sind! Als erstes kam der Taman Ayung Tempel in Mengwi- Chrisi durfte diemal auch rein! Da dies ein Tempel ist, der nicht von Touristenströmen überfutet wird konnte man hier auch ein wenig die Atmosphäre genießen. Ein wunderschöner Tempel…

Danach hatten wir das volle Kontrastprogram im Tanah Lot Tempel- da haben die Straßenverkäufer sogar im Tempel ihre Zelte aufgeschlagen. Es ist irgendwie befremdlich, wenn man mitten in der Tempelanlage alles mögliche kaufen kann. Die Tempel selber kann man bei den Touristen-Hotspots gar nicht besuchen- für die Menschenmassen wären sie auch viel zu klein. Aber nachdem sich Chrisi mit heiligem Wasser bespritzen hat lassen, und ein paar Reiskörner auf die Stirn geklebt bekommen hat, durfte sie ein paar Stufen in Richtung des Tempels hinaufgehen, sie stand aber nach ca. 20 Stufen eh wieder vor verschlossenen Toren. Ich hab das heilige Ritual nicht gemacht, und musste dieses unglaubliche Highlight auslassen :-)…

Nachdem wir die letzten Tage fleißig unterwegs waren, und zwar meistens mit dem Moped, waren unsere Körper ziemlich verspannt- es ist unglaublich wie viel Verkehr hier herrscht- wenn ich nicht mitten drunter gewesen wäre, würde ich es nicht glauben. Hier ist es an der Tagesordnung, dass du links und rechts von anderen Verkehrsteilnehmern überholt wirst, hupen kann man entweder als Begrüßung oder als Vorwarnung verstehen- mittlerweile hupe ich auch schon alle 10 Sekunden. Im Kreisverkehr der eigentlich zweispurig ist reihen sich ca. 10 Mopeds neben 3 Autos, und das einzige was du tun kannst ist mit dem Strom mitzufahren- egal wo du hin willst. Witzigerweise kommen wir aber trotzdem immer da an wo wir hin wollen. Und wenn die Ampel mal auf Rot steht, und die Masse zum Stehen kommt, ergeben sich oft auch nette Gespräche. Aber ein Entspannungstag war fällig, wir haben uns einen netten Spa gesucht und bei einer balinesischen Massage unsere Verkrampfungen wieder lockern lassen ;-)…

An unserm vorerst letzten Tag auf Bali sind wir mit dem Moped rauf nach Ubud inklusive Umweg :-)…

…dort haben wir uns den Goa Gajah Tempel angesehen, und sind von einem alten Mann in den Tempel gewinkt worden. Er hat uns Blumen in die Hand gedrückt, kurz gebetet und uns mit Wasser beträufelt, und uns dann die 50.000 IDR- Scheine unter seiner Matte gezeigt- soll heißen, wir sollen 50.000 Rupien spenden, wir haben ihm 10.000 gegeben und waren ein wenig enttäuscht, dass es immer nur ums Geld geht- egal wo man sich befindet!…

Danach gings noch zum Markt- muss man ja auch mal gesehen haben…

Und jetzt gehts mit dem Boot ab auf die Gilis…und da halten wir Ausschau nach eiem extrem weißen Typen… und stören den „honeymoon“ von Höck und Lisa 😉 …